4 Faktoren für deinen Erfolg im Training. Stretching und Beweglichkeit

Um eine Übung richtig auszuführen, ist es wichtig, dass die technische Ausführung optimal ist. 

Oft kann man manche Übungen gar nicht richtig ausführen, weil die Beweglichkeit so lange vernachlässigt wurde, dass es fast unmöglich ist die korrekte Position einzunehmen. 

 

Limitierungen im Bewegungsradius sind statistisch gesehen sehr verbreitet. Die Konsequenzen davon sind Schulter Impingement, Rückenschmerzen, Periformis Syndrom, ISG Syndrom, wiederkehrende Kopfschmerzen, Carpal Tunnel Syndrom und noch vieles mehr. 8 Stunden + am Tag zu sitzen, danach sitzend nach Hause fahren, um sich wieder sitzend auszuruhen ist ein Teufelskreis. Sogar im Schlaf sind wir in einer gebeugten Haltung. Das ist eines der schlimmsten Szenarien, dennoch sollte man auch als Trainierender oft an seine Beweglichkeit denken, nur so wird man einen konstanten Fortschritt und ein Gesundheitsorientiertes Training gewährleisten können ohne durch Schmerzen das Training ausfallen zu lassen.

Unser Schultergelenk hat den größten Bewegungsradius von allen Gelenken. Wie viel nutzt du davon und wie oft? Wenn wir ein Gelenk nicht mehr richtig benutzen wird es versteifen. Der gesunde und natürliche Bewegungsradius wird sich mit der Zeit  zurück entwickeln. Bestimmte Muskeln werden schlaff, die Knorpel werden nur durch die Wechseldruck Belastung ernährt und somit hungern sie.

Schmerzen und vorzeitiger Verschleiß der Gelenke sind vorprogrammiert. Nutzt du den Spielraum in den Gelenken nicht wie du es kannst, wirst du unbeweglich. Als nächstes folgen Fehlstellungen etlicher Gelenke, wie zum Beispiel der Wirbelsäule und ist bekannt als der Rundrücken. 

Nach zahlreichen Gesprächen mit diversen Physiotherapeuten komme ich immer wieder zu der Erkenntnis, dass 90% der Schmerzen die nicht durch eine externe Kraft wie einen Unfall hervorgerufen wurden, Aufgrund  von der mangelnder Beweglichkeit entstehen. 

Beweglichkeit ist trainierbar 

■ Die Beweglichkeit ist in jedem Alter steigerungsfähig. Wichtig ist, die Dehnformen dem Alter und der Situation (vor oder nach dem Sport? Gezieltes Beweglichkeitstraining?) anzupassen. 
Nur regelmäßiges Üben führt zu einer Verbesserung. Dehneinheiten im Rahmen des gewöhnlichen Trainings (Vor-, Nachdehnen) erhalten die Beweglichkeit. Wer verkürzte Muskeln „strecken“ will, sollte sie täglich dehnen. 

■ Auch nicht beanspruchte Muskeln dehnen (Muskel und Gegenmuskel), um Dysbalancen entgegen zu wirken. 

Was beim jeweiligen Trainierenden zutrifft muss jedoch durch Bewegungsanalyse, Flexibilitäts- und Stabilitätstests individuell bestimmt werden. Es gibt viele Methoden beweglicher zu werden wie Yoga, Kraftraining mit der vollen Bewegungsausführung, klassisches Stretching und vieles mehr. 

 

Viel Spaß beim Beweglichkeitstraining und neuen Erfolgen im Training

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