4 Faktoren für deinen Erfolg im Training. Periodisierung

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Teil 4 – Periodisierung

Auf der Trainingsfläche höre ich immer wieder: “Ich trainiere schon seit Monaten/seit Jahren/schon immer so.” 

Training ohne Abwechslung: Die größten Feinde des Fitnesssportlers sind das sogenannte Übertraining (sich ausgebrannt fühlen, schlapp sein, schneller krank werden als sonst) und die vielen, demotivierenden Leistungsplateaus, die keine Trainingsfortschritte mehr ermöglichen. Körper und Geist haben zu lange nach immer dem gleichen Plan trainiert. Durch die Periodisierung kann dieses Phänomen geschickt umgangen werden.

Was ist Periodisierung? 

Unter Periodisierung versteht man die systematische Einteilung, Strukturierung und Durchführung deines Trainings. Das Ziel: Zum gewünschten Zeitpunkt die optimale Leistung zu erbringen. Ein wichtiger Faktor, ist die Einteilung von Belastungs- und Erholungsphasen. Wenn diese Phasen richtig eingeteilt sind, dann erholt sich dein Körper nicht nur besser, vielmehr steigerst du deine Leistung und deine Kraft im nächsten Training wird sich verbessern.

Die klassische Periodisierung

Es gibt verschiedene Modelle. Die klassische oder lineare Periodisierung sind die am meist genutzten Methoden.

Es müssen nicht alle Übungen 4-6 Wochen gewechselt werden. Vor allem bei Anfängern genügt ein Wechsel der Wiederholungsbereiche aus.

Nach 4-6 Wochen sollte man in Absprache mit einem Trainer die Gewichte steigern und bestimmte Übungen smart austauschen. Mehr Gewicht bedeutet weniger Wiederholungen und somit andere physiologische Anpassungen. So bewegt man sich langsam, aber sicher in den Maximalkraftbereich. Durch die gesteigerte Maximalkraft können bei den anderen Methoden höhere Gewichte bewältigt werden, was sich wiederum positiv auf die Entwicklung der Leistung niederschlägt.

Bevor Anfänger im Krafttraining Gewichte mit hohen Intensitäten bewegen, sollte die Bewegungsausführung sicher beherrscht werden. Je Fortgeschrittener der Sportler, desto komplexer sollten die Trainingsphasen gestaltet und abgewechselt werden.

Warum Periodisierung sinnvoll ist!

Wer nicht periodisiert also Abwechslung in sein Training bringt, verschenkt unglaublich viel Potential und seine eigene Zeit. Die Zeit ist eine Ressource, die wir niemals zurückbekommen werden. Wenn man monatelang immer das gleiche macht mit minimalen Veränderungen kann man nicht erwarten, dass man seinen Zielen näherkommen wird. Du würdest auch nicht Englisch lernen, wenn du Monatelang die 5 gleichen Sätze immer und immer wieder wiederholst.

Im „Before n after Programm“ bekommen meine Klienten alle 4 Wochen einen neuen Trainingsplan & eine individuelle Ernährungsanpassung. Nur so kann professionell gewährleistet werden, dass man Schritte gesund und weiter nach vorne macht.

Personal Trainer Dimitri Rutansky - Bodenübung

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