5 Faktoren für deinen Erfolg beim Sport – ROM

Full Range of Motion (FOM) – Maximale Bewegungsamplitude bei der Ausführung einer Übung. Einer der wichtigsten Faktoren für den maximalen und nachhaltigsten Trainingseffekt.

Maximale Bewegungsamplitude

Häufig sehe ich, dass die Trainierenden viele Übungen nicht über den kompletten Bewegungsradius der Gelenke ausführen. Dieses Thema sorgt täglich für Diskussionen auf der Trainingsfläche, deswegen möchte ich hiermit Klarheit schaffen.

Weniger Bewegungsamplitude bedeutet oft, dass man mehr Gewicht und mehr Wiederholungen bewältigen kann. Was weniger Bewegungsamplitude bedeutet, erkläre ich gleich.

Bei jeder Wiederholung, bei der du nicht über den vollen Bewegungsspielraum gehst, verschenkst du Effektivität der Übung. Dein Muskel muss sich komplett verlängern und wieder zusammen ziehen, denn nur so gewährleistet man einen kontrollierten Schaden an der Muskulatur, der für konstante Kraftzuwächse sorgt.

Weniger Gewicht über die gesamte Amplitude des Gelenkes zu bewegen aktiviert mehr Muskelfasern als ein schweres Gewicht über eine kurze Amplitude der Bewegung. Wenn du während der Übung mehr Muskelfasern ansprichst, wirst du schneller stärker und baust effektiver Muskeln auf.

Nicht in vollem Bewegungsumfang zu trainieren wird auf Dauer die Strukturen im Gewebe verkürzen. Somit wird sich deine Beweglichkeit Training für Training verschlechtern, was zu vielen Problemen führt, welche ich im Artikel 5 Faktoren für deinen Erfolg beim Sport – Beweglichkeit” bereits beschrieben habe.

Sollte es für dich also nicht möglich sein z.B. während einer Übung wie beim Bizeps Curl den Arm komplett zu strecken und komplett zu beugen, dann wird es daran liegen, dass du zu viel Gewicht gewählt hast oder die technische Ausführung mangelhaft ist.

Die perfekten Klimmzüge und Kniebeuge

Maximale Bewegungsamplitude bei Klimmzügen – ROM

Viele denken, dass sie Ihrem Körper etwas Gutes tun wenn sie zum Beispiel während eines Klimmzuges nicht komplett die Arme strecken, oder bei der Kniebeuge beim 90° Winkel im Kniegelenk abbremsen.

Leider ist das Gegenteil der Fall. Durch die sogenannten Teilwiederholungen destabilisieren wir die Gelenke und schaffen muskuläre Dysbalancen, die auf Dauer schädlich und kontraproduktiv sind.

Jeder Klimmzug beginnt mit komplett ausgestreckten Armen und endet sobald das Kinn über der Stange ist. Jede Kniebeuge muss so tief ausgeführt werden, bis der Oberschenkel die Wade komplett bedeckt.

Kniebeugung und Streckung ist ein natürlicher Ablauf und muss auch so ausgeführt werden. Versuche die Kniebeugen mit erhöhten Fersen auszuführen, somit kannst du sicherer und tiefer während der Kniebeuge gehen und für mehr Kraftzuwächse bei der „Königin der Übung“ sorgen.

Wenn du dir unsicher bist, lass dich von einem zertifizierten Trainer deines Vertrauens beraten, so bleibst du schmerzfrei, athletisch und hast immer hohe Motivation im Training!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.